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Jahreshauptversammlung 2015 - PNP Artikel

Die Weichen beim SC Batavia sind gestellt

Jahreshauptversammlung: Vorstandschaft um Horst Bader im Amt bestätigt – Viel Positives, aber Baustelle Juniorenbereich

 

Großer Zusammenhalt, ein intaktes Vereinsleben, viele positive Erlebnisse – aber auch Nachholbedarf in einigen Bereichen: So könnte man das vergangene Jahr beimSC Batavia 72 Passau zusammenfassen. Bei seinem Rückblick auf der Jahreshauptversammlung fand der 1. Vorsitzende Horst Bader viele lobende, aber eben auch einige kritische Worte. „Unser kleiner Verein lebt. Dafür gibt es viele, viele Beispiele. Aber damit dies so bleibt, brauchen wir noch mehr Leute, die sich engagieren“, sagte Bader nach seiner einstimmigen Wiederwahlmit Blick auf die kommenden beiden Jahre. Es werden seine beiden letzten als Vorsitzender sein. Danach sollen andere, möglichst jüngere Leute die Führung im Club in der Passauer Innstadt übernehmen.

Mit den ebenfalls einstimmig wiedergewählten Kassiers Sebastian Scharinger und Patrick Bader sowie dem neuen Schriftführer Dominik Schröder (alle 23) sind bereits drei Nachwuchskräfte in der Vorstandschaft vertreten. „Das ist ein äußerst positives Signal“, sagte Bader, der auch in den kommenden beiden Jahren von Elfriede Geiger als zweite Vorsitzende unterstützt wird. Auch die anderen Posten blieben bei den Neuwahlen unverändert: Als Sportlicher Leiter wird weiter Michael Falkner agieren, Veronika Hartl bleibt 2. Schriftführerin und Hermann Fellinger und Sigi Moser kümmern sich um die Kassenprüfung. Die Weichen für die kommenden beiden Jahre sind also gestellt beim SC Batavia.

In seinem Bericht zeichnete Horst Bader ein überwiegend positives Bild des Vereins. Bestes Beispiel für die große Gemeinschaft sei die Sanierung des Vereinsheim- Dachs gewesen. Dank Zuschüssen, privater Spenden und „vor allem der vielen fleißigen Helfer, allen voran Klaus Högn und Peter Geiger, konnten die Kosten für den Verein relativ gering gehalten werden“, sagte Bader. Von den 12 800 Euro Gesamtkosten habe der Verein am Ende lediglich 1000 Euro tragen müssen. Auch Sommerfest und Sonnwendfeuer seien wieder gelungene Veranstaltungen gewesen. „Und bei der Weihnachtsfeier waren 115 Mitglieder anwesend. Das war schon überragend“, freute sich Bader. „Das zeigt mir, dass der Verein lebt.“

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Stelle des Jugendleiters noch immer vakant
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Weniger Gutes konnte Bader aus dem Juniorenbereich berichten. Seit einem Jahr ist nun die Stelle des Jugendleiters vakant, trotz intensiver Bemühungen konnte kein Nachfolger gefunden werden. Die Folge: Nur mit Mühe konnte die E-Jugend am Leben erhalten werden, von der D-Jugend, die in der JFG Passau aktiv ist, stelle der SC Batavia gut die Hälfte der Spieler. Hinzu kommen drei A-Jugend- Kicker. „Aber das war’s dann“, sagte Bader und sprach von einem „erschütternden Ergebnis“. Er appellierte an die Mitglieder, gerade im Juniorenbereich Verantwortung zu übernehmen. „Wir brauchen die Jugend. Unbedingt.“

Besser sieht es natürlich im Herrenbereich aus, wenngleich man auch hiermit der Saison nicht ganz zufrieden war. Auf Platz sieben beendeten die Bataven die Spielzeit in der A-Klasse Passau. „Es wäre aber vielmehr drin gewesen“, sagte der Sportliche Leiter Michael Falkner. Allerdings habe die Konstanz gefehlt. Nicht ein Mal konnte Trainer Mario Hager, der auch in der neuen Saison auf der Kommandobrücke stehen wird, die gleiche Mannschaft aufbieten. „In der ersten Mannschaft wurden 32 Spieler eingesetzt. In der Zweiten waren es 43“, berichtete Falkner, der sich für die Zukunft mehr Konstanz wünscht.

Dies trifft auch auch auf das Damen-Team zu, das bis zum Winter vergeblich einen Trainer gesucht hatte. Seither steht mit Benni Berger wieder ein Coach zur Verfügung, der auch für die neue Spielzeit seine Zusage gegeben hat. In der kommenden Saison wollen die Damen wieder angreifen und vornemitmischen, meinte Abteilungsleiterin Daniela Waldhör.

Nicht mehr recht angreifen konnte zuletzt die AH der Bataven. Nach dem viele langjährige Spieler ihre Laufbahn endgültig beendet hatten, fehlte es an frischen Kräften, um den Spielbetrieb weiter aufrecht erhalten zu können. Doch Werner Kagleder konnte verkünden, dass die Bataven-AH mittlerweile mit den Freizeitkickern „Elf Pfeifen“ eine Kooperation eingegangen ist. Daher ist zumindest wieder ein gutes Training mit zahlreichen Kickern möglich.

Zahlreich ist auch ein gutes Stichwort für die Stockschützen- Abteilung des  hatte. Seither steht mit Benni Berger wieder ein Coach zur Verfügung, der auch für die neue Spielzeit seine Zusage gegeben hat. In der kommenden Saison wollen die Damen wieder angreifen und vornemitmischen, meinte Abteilungsleiterin Daniela Waldhör. Nicht mehr recht angreifen konnte zuletzt die AH der Bataven. Nach dem viele langjährige Spieler ihre Laufbahn endgültig beendet hatten, fehlte es an frischen Kräften, um den Spielbetrieb weiter aufrecht erhalten zu können. Doch Werner Kagleder konnte verkünden, dass die Bataven-AH mittlerweile mit den Freizeitkickern „Elf Pfeifen“ eine Kooperation eingegangen ist. Daher ist zumindest wieder ein gutes Training mit zahlreichen Kickern möglich. Zahlreich ist auch ein gutes Stichwort für die Stockschützen- Abteilung des SC Batavia, die in ihrem nun elfjährigem Bestehen eine sehr erfolgreiche Entwicklung genommen hat. An 28 Turnieren habe man im vergangenen Jahr teilgenommen, berichtete Andreas Schießl. „Von Platz 1 bis ganz hinten waren alle Platzierungen dabei.“ Leider , so Schießl, wurde der Aufstieg von der B- in die A-Klasse ganz knapp verpasst. Dieses Ziel wolle die Stockschützen nun im nächsten Jahr realisieren., die in ihrem nun elfjährigem Bestehen eine sehr erfolgreiche Entwicklung genommen hat.

Sie führen den SCBatavia (hinten v.l.).
1. Vorstand Horst Bader, 1. Kassier Sebastian Scharinger, 1. Kassenprüfer Hermann Fellinger, 1. Schriftführer Dominik Schröder, Sportlicher Leiter Michael Falkner sowie vorne v.l. 2. Vorsitzende Elfriede Geiger, 2. Schriftführerin Veronika Hartl, 2. Kassenprüferin Sigi Moser und 2. Kassier Patrick Bader.      − Foto: Lakota

Danke an Lakota Andi für den Artikel.